Galerie


Middelaldercentret, Nykøbing Falster 2017
Zum zweiten Mal sind wir nun ins Mittelaltercenter nach Dänemark gefahren. Diesmal waren wir mit zwölf Erwachsenen und sechs Kindern als größere Gruppe dort und durften drei Häuser beleben, das große Kaufmannshaus, die Herberge und wieder mein geliebtes Weberhaus. Es war eine sehr schöne Woche mit vielen neuen Eindrücken dort. So haben uns die Buchmaler aus Dänemark, England und Portugal genauso fasziniert, wie eine Gruppe Blidenbauer aus Norwegen und Neuseeland. Das Programm mit Rittertunier, Bliden und Kanonen war, obwohl wir davon schon viel kannten, wieder sehr interessant und die ganze Atmosphäre im Dorf so ganz anders, wie man sie von anderen Veranstaltungen kennt. Einbringen konnten wir uns dort reichlich. Vor allem für Tim an den Kanonen, Anna bei den Buchmalern, Sven beim Wippdrechseln und Jürgen als Helfer bei den Norwegischen Blidenbauern wurde es sehr spannend. Als Handwerk hatte Hagen seine neue Darstellung als „Pilemaker“ (Armbrustbolzen herstellen) dabei, was richtig gut ankam. Daniel als Sarwürker hatte auch ein großes interessiertes Publikum und ich war glücklich, dort mit meiner Seide experimentieren zu dürfen, vor allem auf einer Feuerstelle im Haus arbeiten zu können. Alle anderen haben fleißig mitgeholfen, gekocht oder einfach nur zur guten Atmosphäre beigetragen und wir alle hatten eine sehr schöne Zeit in dieser herrlichen Anlage.


Mittelalter auf der Schelenburg 2017
Die Veranstaltung „Mittelalter auf der Schelenburg“ fand nun zum zweiten Mal statt und war aus unserer Sicht wieder sehr schön. Es hat viel Spaß gemacht einem sehr interessierten Publikum unsere Handwerke zu präsentieren. Dieses Mal hatte ich meine Seide mit und vom Kokon bis zum fertigen Garn die Arbeitsschritte gezeigt.
Gezeigt wurde dieses Mal vom 12ten Jahrhundert bis zur Renaissance ein Überblick durch die Jahrhunderte. Vielen Dank an den Veranstalter Klaus Haller, und die Burgherren, die dieses schöne Gelände erneut für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben.


Burgbelebung Lütjenburg 2016
“Same procedure as every year” und immer wieder schön! Lütjenburg ist einfach nett und eine erholsame Abwechslung. In aller Ruhe habe mein Seidengarn gefertigt und Jürgen konnte die Armbrust und den neuen Spanngurt testen, den er gebaut hat. Ansonsten wie immer gute Gespräche, leckeres Essen und zwei nette lange Abende.  Wieder Danke vor allem an Astrid von Mercatura hanseatica, für‘s Organisieren.

Battle of Wisby 2016
Eine fantastische Veranstaltung! Leider werden die wenigen Fotos den ganzen Eindrücken, die wir dort sammeln konnten nicht annähernd gerecht. In der einen Woche hatten wir Zeit, uns ein wenig in Visby mit seiner hervorragend erhaltenen Stadtmauer umzusehen und die Woche im Camp mit 500 Teilnehmern aus 19 Nationen zu genießen. Neben den zahlreichen Workshops, die wirklich sehr gut waren, Training für die Schlachten und anderen Veranstaltungen, haben wir abends oft mit vielen anderen Darstellern lange zusammengesessen und großen Spaß gehabt.
Das wichtigste waren natürlich die beiden Schlachten, am Donnerstag in Mästerby und am Samstag die große Schlacht vor den Toren von Visby. Die Organisation war perfekt, genauso wie Inszenierung. Diesmal ohne Blide, dafür als Pikenträger im Deutschen Söldnerheer, hat auch mein Mann an beiden Tagen teilgenommen, genauso wie unser Sohn, der das Banner der Pikenträger tragen durfte. Beide Schlachten hinterließen einen großen Eindruck bei uns und erinnerten auch eindringlich an das Leid, das sie damals mit mehr als 2000 Gefallenen gebracht hatten. Schön war der kurze Gottesdienst auf dem Feld nach der Schlacht vor Visby, im Gedenken an vielen Toten, auch wenn wir mangels Schwedisch Kenntnisse nicht viel verstehen konnten.
Alles in allem eine großartige Veranstaltung, für die sich die 15 Stunden Fahrzeit mehr als gelohnt haben. Zu Hause angekommen haben wir noch Tage gebraucht, um auch mental wieder zurück zu sein. Es war einfach nur schön!
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Mindener Zeitinseln 2016
Nachdem letztes Jahr pausiert wurde, gab es nun eine Neuauflage der Mindener Zeitinseln statt. Wie schon gewohnt war die Veranstaltung wieder sehr gut organisiert und gut besucht. Wir waren wie üblich am Dom mit der Tohopesate und Hortus Lupi, zudem gesellten sich dieses Jahr noch Mitglieder von Furor Normannicus zur Mittelalterzeitinsel dazu.
Dieses Mal gab es etwas weniger Zeitinseln und sie lagen dichter zusammen; man hatte dadurch besser die Möglichkeit, alle einmal zu besuchen. Aus meiner einstündigen Zeitreise wurde aber leider trotzdem nicht viel, da ich schon an der ersten Station, der Gruppe Takeda, soviel Interessantes erfahren habe, dass die Stunde schnell um war. 
Wir haben wieder mit Mareike und Robert viel Handwerk gezeigt. Gefreut habe ich mich besonders, dass ich zum ersten Mal vor Publikum das Abhaspeln der Seidenraupenkokons und das auskochen der Rohseide zeigen konnte. Es hat alles gut funktioniert und damit habe ich jetzt die gesamte Herstellung von seidengarn im Programm.  Bei Jürgen sah es etwas anders aus, irgendwie lag der Balken Sonntagabend immer noch unverändert da. Allerdings  hatten ihn auch Modenschau, Rüstschau mit anlegen der Rüstung und Blidenvorführung vollauf auf Trapp gehalten.
Vielen Robert, Mareike und Tobias für die schönen Bilder, ich habe diese Jahr nicht eines gemacht.

Mittelalter auf der Schelenburg 2016
Die Veranstaltung „Mittelalter auf der Schelenburg“ fand zum ersten Mal statt und war aus unserer Sicht wirklich sehr gelungen. Die Burg bot eine wunderbare Kulisse für uns Darsteller und es hat viel Spaß gemacht einem sehr interessierten Publikum unsere Handwerke zu präsentieren.
Sehr nett und lehrreich waren auch wieder die vielen Gespräche mit anderen Darstellern, alten und neuen Bekannten. Es war eine rundum schöne Stimmung dort und wir hoffen auf eine Wiederholung. Vielen Dank an den Veranstalter Klaus Haller, und die Burgherren, die dieses schöne Gelände für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben.
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100 Jahre 14tes - Ronneburg 2015
Auf Einladung von der IG MIM haben wir an der Veranstaltung „100 Jahre 14tes“ teilgenommen. Es waren drei wunderbare Tage auf der Ronneburg. Die Burg als Kulisse für fast 80 Darsteller des 14ten Jahrhunderts bot unglaublich viele schöne Plätze unser Hobby zu präsentieren, aber vor allem selber die tolle Atmosphäre zu genießen. Wir haben viele neue Bekanntschaften gemacht, vieles dazu gelernt und super viel Spaß gehabt. Einen ganz großen Dank an das Küchenteam und die IG MIM für die schöne Veranstaltung.


Oldenburger Wallmuseum 2015
Eigentlich ist das Oldenburger Wallmuseum eine wunderschöne Freilichtanlage der Slawenzeit. Aber im Rahmen einer Zeitreise "1000 Jahre Geschichte" durften wir das Spätmittelalter präsentieren. Es wurde ein sehr beschauliches und ruhiges Wochenende, obwohl wir viel Handwerk vorgeführt haben. Die Atmosphäre hat uns wirklich gut gefallen und auch unsere Kinder haben sich sehr wohl gefühlt. Der Versuch ohne Köder zu Angeln gelang allerdings nicht wirklich :-). Leider haben sich auch die selbstgebauten Boote als nicht ganz wassertauglich erwiesen, aber sie sahen sehr schön aus.


Morimondo - Trecentesca 2015
 Der weite Weg hat sich für uns mehr als gelohnt. Es war eine fantastische Veranstaltung. Und eine ganz neue Erfahrung einmal bei einer größeren Schlacht-Nachstellung dabei zu sein. Eigentlich sind wir trotz Blide ja immer eher als Handwerker unterwegs. Aber nachdem mein Mann sich nun auch gerüstet hat und wir in Morimondo waren, wird sich das wohl ab und an ändern ;-)
Beeindruckend war so viele Darsteller auf hohem Niveau zu sehen und die Schlacht zu verfolgen. Aber auch das ganze Drumherum war überaus stimmig, so dass es einfach nur Spaß gemacht hat, sich die Lager und verschiedenen Vorführungen anzuschauen. Sehr schön war auch das gemeinsame musizieren mit meinem Sohn. Endlich konnte ich meine neue Flöte einmal in schöner Atmosphäre spielen.
Abschließend dann nur noch einen ganz großen Dank an die Gruppe Porta Giovia, den Padre und alle anderen, die dieses tolle Ereignis erst ermöglicht haben.


Burgbelebung Lütjenburg 2015
Zusammen mit Mitgliedern der Vruntlinke Tohopesate haben wir die erneut Lütjenburg belebt. Es waren zwei schöne ruhige Tage, die wir sehr genossen haben. Wieder Danke vor allem an Astrid von Mercatura hanseatica, für s Organisieren.


Internationale Reenactor-Messe Minden 2014
Zum vierten Mal fand in Minden die Internationale Reenactor Messe statt. Von der Atmosphäre her war es wie in den letzten Jahren wieder sehr schön, obwohl ich fand, dass das Warenangebot diesmal etwas kleiner war. Trotzdem gab es wieder sehr viele Händler und vor allem auch kleine Stände von guten Handwerkern, die zum Teil unterschiedlichste Epochen präsentierten. Auch das Begleitprogramm war wie im letzten Jahr, mit Vorträgen, Musikern und Vorführungen sehr Umfangreich. Wir durften erneut unsere Bliden präsentieren und diesmal kam neben der Gegengewichtsblide auch Brunhilde, unsere Zugblide zum Einsatz. Ein kleiner Wehrmutstropfen, die netten Französischen Blidenbauer waren diesmal leider nicht da.
Am Samstag durften wir den Reenactor Preis 2014 als Nachwuchsgruppe entgegennehmen. Wir haben uns über diese Auszeichnung sehr gefreut, es ist eine sehr schöne Anerkennung für all die Arbeit, die in dem Hobby steckt. Daher an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Jury.
Ob und wie es mit den Veranstaltungen weitergeht ist noch nicht entschieden. Wir hoffen, dass es dem Minden Marketing gelingt auch die nächsten Jahre Reenactment nach Minden zu holen.


Bachrittertage Kanzach 2014
Nachdem wir die Reisecen bisher nur über ihre Homepage kannten, haben wir uns über die Einladung zu den Bachrittertagen sehr gefreut und die Möglichkeit, alle einmal persönlich kennenzulernen. Mit fast zwölf Stunden Fahrtzeit war die Anreise für uns doch schon sehr lang und wir sind über zwei Tage mit Zwischenstation gefahren und Mittwoch schon angekommen. Daher konnten wir dann auch den Donnerstag nutzen, einmal nach Konstanz zu fahren und uns dort einiges anzusehen. Durch die Seidenverarbeitung stand natürlich Haus Kunkel an erster Stelle, leider durfte man die Fresken nicht fotografieren. Aber es war schon ein Erlebnis, davorzustehen.
Die Anlage der Bachritterburg hat uns sehr gut gefallen und die Veranstaltung selber war einfach nur schön. Obwohl es phasenweise sehr nass war und unsere Lagerwiese dann am Sonntag einer Seenlandschaft glich, hat es uns sehr viel Spaß gemacht. Durch das schlechte Wetter fand die Schlacht nur am Samstag statt und wir mussten von der Wiese in die Burganlage übersiedeln. Aber im Nachhinein war das gar nicht so schlecht, da alle so enger zusammengerückt  sind und in die Anlage richtig Leben einkehrte. Die drei Tage herrschte überhaupt eine lockere und sehr entspannte Atmosphäre und wir haben uns sehr über die vielen neuen und netten Kontakte gefreut. Als kleines Sahnehäubchen habe ich dort auch endlich den "richtigen Dreh" für meine Seide gefunden und bin so der  Herstellung von Stickgarn wieder ein gutes Stück näher gerückt. Leider sind wir diesmal wenig zum Fotografieren gekommen, daher gibt es fast nur Bilder von der Schlacht.
Vielen Dank an Die Reisecen und More Majorum für die perfekte Organisation dieser schönen Veranstaltung.


Middelaldercentret, Nykøbing Falster 2014
So ganz anders, als das was wir bisher gemacht haben, war unser Aufenthalt in Dänemark im Mittelaltercenter. Das Freilichtmuseum um die fiktive Kleinstadt „Sundkøbing“ ist in dieser Größe wohl einzigartig und bietet dadurch die Möglichkeit, das mittelalterliche Leben viel besser nachzuvollziehen. Wir hatten dort eine fantastische Woche, in der wir viel dazugelernt haben und viele interessante Menschen kennenlernen durften. Beeindruckend war für uns, wie genau man dort alles nimmt und dadurch eine wirklich gelungene Atmosphäre auch für das Publikum schafft. Wir haben zu sechst das Weberhaus belebt. Während Hagen sein Handwerk als Harnischpolierer zeigte und Jürgen sich diesmal nur mit kleineren Holzarbeiten beschäftigt hatte, habe ich mich um den Haushalt gekümmert und nebenbei „geflachst“. Mir hat es mit jedem Tag mehr Spaß gebracht, die Kochstelle im Haus zu betreiben. Am schönsten war aber unser letzter Tag, an dem Anne mit ihren Musikinstrumenten zu uns kam und ich sie mit meiner Knochenflöte begleiten durfte.
Unsere Kinder murrten erst, als sie wie im Mittelalter üblich zur Arbeit mit eingespannt wurden; doch als die Englischen Bogenschützen sie in die Ausbildung nahmen, waren die Drei mit Begeisterung mit dabei. Daher an dieser Stelle: Many, many thanks to the English kids and their teachers. Matthias, Tobias und Korvin had so much fun and they spent a very nice time with you!
Als Freiwilliger war man in den täglichen Ablauf mit eingeplant, so zum Beispiel beim Rittertunier oder auch bei den Bliden. Für Jürgen war es natürlich Pflicht, einmal in das große Laufrad zu steigen. Die Maschinen waren sehr beeindruckend und es war auch hier sehr interessant, neues dazuzulernen. Nicht zuletzt haben aber auch die vielen gut gelaunten Mitarbeiter und die perfekte Organisation hinter den Kulissen dazu beigetragen, dass wir uns dort sehr wohl gefühlt haben und gerne wiederkommen werden.


Museumsfest Zeitsprünge Meppen 2014
Zum ersten Mal haben wir an der Museumsveranstaltung in Meppen teilnehmen dürfen. Es hat uns sehr gut gefallen. Die Veranstaltung kann man schon beinahe familiär nennen, obwohl dort von vielen Darstellern über 1000 Jahre Zeitgeschichte gezeigt wurden. Aber man kennt sich mittlerweile und es war schön, viele gute Bekannte wieder zutreffen; so zum Beispiel die Gladiatoren aus Hamburg „LVDVS NEMESIS“ oder die Hochmittelaltergruppe „Hortus Lupi“, die nach ihrer unfreiwilligen Auszeit endlich wieder dabei waren. Aber auch neue nette Kontakte sind entstanden, so haben wir längere Gespräche mit dem Bierbrauer aus Österreich geführt und ich habe mich sehr gefreut, endlich einmal Mitglieder von der Holländischen Gruppe „Deventer Burgerscap“ kennen zu lernen. Die drei haben sehr schönes Handwerk gezeigt und mein gesponnenes Leinengarn, das bisher nur als Deko Verwendung fand, wird nun hoffentlich in Holland zur Schuherstellung nützlich sein. Während ich wieder am Flachsen war, hat Jürgen neben der Vorführung von zwei Bliden noch ein bisschen Holz gemacht, der Balken wird mit jeder Veranstaltung eckiger ;-).
Ein ganz großes Lob sprechen wir den Organisatoren aus, es klappte alles und wir wurden das ganze Wochenende hindurch mit Essen und Getränken versorgt. Das Gelände war richtig schön und trotz der Hitze vor allem am Samstag haben wir uns dort sehr wohl gefühlt.


Belebung des Mittelalterhauses Nienover 2014
Nienover die Dritte mit Eric und Michi von „In der ahte mîn“. Es war eigentlich nur heiß und das Färben hat nicht wirklich Spaß gemacht bei der Hitze. Dafür wurden wir allerdings mit leuchtend gelben Stoffen entschädigt. Vielen Dank an Diana, die mir bei meinen ersten Färbeversuchen geholfen hat.


Mindener Zeitinseln 2014
Zum dritten und in der Form wahrscheinlich auch zum letzten Mal fanden in Minden die Zeitinseln statt. Wie in den letzten beiden Jahren gehörten wir wieder der Tohopesate an und haben in der Zeitinsel am Dom unsere Handwerke gezeigt. Jürgen hat diesmal noch mehr Holz mitgehabt, allerdings war er nicht alleine, sondern hatte neben unserem Sohn noch einen weiteren fleißigen Lehrling dabei. Ich habe meine Seide zuhause gelassen und konnte endlich einmal in Minden meinen Flachs zeigen. Da es immer noch mein Haupthandwerk ist, hat mich das natürlich sehr gefreut. Nur leider musste ich mich von meinem Mann „trennen“, da ich mit dem Flachs zur Bäuerin wurde. Auch ich war nicht alleine, denn ich hatte zwei Mitstreiterinnen dabei, die ich anlernen durfte und die mich dann tatkräftig unterstützt haben. An dieser Stelle ganz großen Dank an Robert und Mareike, die wir einfach zu ihrer ersten Living-History-Veranstaltung mitgeschleppt haben und an Laura, die sich zu uns gesellt hat.
Wie üblich haben wir von den Teilnehmern aus den anderen Zeitinseln nur Samstagabend mehr mitbekommen, dafür war die gemeinsame Feier dann auch sehr schön. Schade, dass es so wohl keine Neuauflage mehr geben wird, aber wir hoffen, dass das Stadtmarketing dem Reenactment verbunden bleibt. Die Zeitinseln dieses Jahr waren für uns auf jeden Fall wieder sehr schön.
Und vielen Dank an Mareike & Robert und Britta & Frank für die Fotos.


Mittelalterfest Reinhausen-Gleichen 2014
Zum 1000jährigen Bestehen der Kirche auf dem Kirchberg in Rheinhausen gab es im Rahmen der Jubiläumsfeier eine kleine Mittelalterveranstaltung. Ein sehr schöner, gelungener Saisonauftakt. Es stimmte einfach alles, das Gelände bot eine wunderbare Kulisse für uns Darsteller, die Veranstalter verbreiteten eine ungemein freundliche Atmosphäre und auch die Besucher waren alle sehr interessiert und nett. Sogar das Wetter hat uns mit zwei recht sonnigen Tagen belohnt. Neben der Vorführung unserer Blide bin ich mal wieder dazu gekommen, meinen Flachs auf einer Veranstaltung vorzuführen. Es macht immer wieder Spaß, mit den Menschen in Kontakt zu kommen und ist schön zu sehen, dass die Kinder sich genauso für altes Handwerk begeistern können, wie die ältere Generation, die teilweise noch damit vertraut war.
Vielen Dank an die IG Volkelin für die Organisation und Simone und Meike für das leckere Essen.


Internationale Reenactor-Messe Minden 2013
Alles in allem war die Messe in Minden nur schön. Dieses Jahr waren noch mehr Händler da, ich hatte wenigstens den Eindruck. Was mir sehr gut gefiel, dass auch andere Epochen vermehrt zu finden sind und viele kleine Stände dort waren, die recht unterschiedliche Waren präsentiert haben.
Das Begleitprogramm war sehr umfangreich, drinnen und auch draußen, wo Jürgen neben  zwei Blidenbauern aus Frankreich "Machina Silente" auch seine Blide präsentieren konnte. Eine sehr schöne Sache, die beiden Franzosen waren super nett und es war total entspannt und klasse. Überhaupt fand ich die ganz Atmosphäre in Minden sehr angenehm und freundlich.
Das war dort jetzt der dritte Anlauf und ich finde, die Messe wird immer besser, von den Händlern her genauso, wie vom Rahmenprogramm.


Minden "Von Wilhelm zu Widukind" 2013
Nachdem wir schon bei den Zeitinseln in der Stadt Minden mitgemacht hatten, waren wir natürlich schon gespannt, wie "Von Wilhelm zu Widukind" auf dem Wittekindsberg bei Minden laufen würde. Bis auf kleine Organisationsschwierigkeiten am Anfang  die aber schnell gelöst wurden, hat uns auch diese Veranstaltung nicht enttäuscht. Das Gelände bot eine schöne, mit vielen geschichtlichen Hintergründen gespickte Kulisse. Vor allem unsere Kinder haben die zwei Tage im Wald sehr genossen und sind dem  Steinzeitdarsteller nicht von der Seite gewichen :-)  Wir hatten mit dem Platz um die Margarethenkapelle einen wirklich guten Standort. Hier hatte Jürgen dann sogar die Möglichkeit, sein Blidenmodell  in Aktion zu zeigen und kam aus dem Erklären gar nicht mehr heraus. Ich habe mich dieses Mal mit dem Alltagsleben um 1280 und der Bedeutung des Glaubens für die einfache Bevölkerung beschäftigt. Es war für mich eine interessante Erfahrung,  mal über einen  längeren Zeitraum in der Kapelle zu knien und mit meinem Paternoster Gebete zu sprechen. Alles in allem war auch diese Veranstaltung für uns sehr gelungen und ein schöner Jahresabschluss. Das Stadtmarketing Minden hat gezeigt, dass es weitergehen kann.
Einen großen Dank noch an Benny und Simone für die leckere Küche.


Archäotechnica 2013
Sehr gefreut habe ich mich über die Einladung zur diesjährigen Archäotechnica des Landesmuseums Brandenburg.  Zum Thema „Textilhandwerk und Bekleidung im Wandel der Jahrtausende“ habe ich meine Seidenhaspel dabei gehabt und im Museum dem Publikum das Abspulen der Seide vorgeführt. Das Museum selber ist schon sehenswert und mit dieser Veranstaltung mit ihren vielen fachkundigen Darstellern wurden es zwei sehr schöne Tage.  Vor allem bin ich noch nie auf so viele interessierte Besucher getroffen. Die Gespräche haben mir große Freude gemacht und das eine oder andere konnte ich dabei selber mit nach Hause nehmen. Für mich war es eine tolle Erfahrung, an einer Museumsveranstaltung teilnehmen zu dürfen.


Belebung des Mittelalterhauses Nienover 2013
Es war ein ruhiges und beschauliches Wochenende im Mittelalterhaus Nienover, dass wir erneut mit der Gruppe „In der ahte mîn“ dort verbringen durften. Wie auch beim letzten Mal, haben Jürgen und ich wieder Holz und Flachs dabei gehabt, während Tanja und Eric sich um die Küche gekümmert haben. Vielen Dank dafür, es war wieder sehr lecker! Und beim Hähnchen braten durfte dann jeder mal ran.

Mindener Zeitinseln 2013
Zum zweiten Mal fanden nun die Mindener Zeitinseln statt. Für uns war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Unsere Zeitstellung lag hier um 1360 und wie schon im letzten Jahr hatten wir mit der Domkulisse einen perfekten Hintergrund für das Spätmittelalter. Unter einem leicht geändertem Konzept, der Innenhof wurde jetzt  auch belebt, hat Jürgen dann auch etwas mehr Platz für die Blide und die Holzverarbeitung gehabt. Dort entstand dann einmal eine Fachwerkverbindung in Originalgröße um zu verdeutlichen, welche Ausmaße die damaligen Bliden wirklich hatten. Schade nur, dass es dafür im Kreuzgang dieses Mal etwas leerer war und sich auch weniger Publikum dort zeigte. Trotzdem ist meine Seidenverarbeitung gut angenommen worden. Besonders gefreut hat mich dabei, endlich auch die Verarbeitung der Realseide mit einer Seidenhaspel nach mittelalterlichen Vorlagen zeigen zu können.
Alles in allem hat das Stadtmarketing gut an die Veranstaltung vom letzten Jahr anknüpfen können und wir hoffen, dass es weitergeht.


Belebung des Mittelalterhauses Nienover 2012
Diesmal Mal haben wir als Gäste der Gruppe "In der ahte mîn"  das Mittelalterhaus Nienover belebt. Mein Flachs passte da sehr gut zum bäuerlichen Handwerk wie Knochenschnitzen, Kammweben und Schuhherstellung. Und Jürgen durfte wieder Mal seine Äxte schwingen. Ein ganz großes Lob noch an die „Küche“, dank Erics leckeren Rezepten sind wir mit ein paar Kilo mehr wieder nach Hause gefahren. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung.


Mindener Zeitinseln 2012
Die Veranstaltung war wirklich phantastisch und ich hoffe für Minden, das sich die Stadt im Reenactmentbereich etablieren kann. Der Anfang ist aber meiner Meinung nach gemacht. Aus Darstellersicht muss ich zunächst einmal sagen, dass ich selten eine so gut durchorganisierte Veranstaltung erlebt habe. Ein ganz großer Dank daher an das Stadtmarketing von Minden. Der Domhof und der Kreuzgang für uns Mittelalterdarsteller waren eine perfekte Kulisse und wir haben uns dort richtig wohl gefühlt. Die Darstellungen waren allesamt sehr gut und es gab in unserer Ecke viel interessiertes Publikum. Mit dem Reisegepäck konnte ich mich diesmal bescheiden ausnehmen, da ich zur Seidenverarbeitung nur meine Spindel brauchte. Dafür hat mein Mann dann mit Blide und seinem Baumstamm zum Behauen etwas mehr Platz benötigt. Leider hat es nicht mehr ganz geklappt, den Stamm zum Streichholz zu verarbeiten :-). Kleiner Wehrmutstropfen, es gab wenig Möglichkeiten, sich einmal die anderen Zeitinseln anzuschauen, dafür war bei uns am Dom einfach zu viel los und die anderen Inseln teilweise zu weit entfernt. Ein Dankeschön auch an Benny von IG Mitima, von dem einige der schönen Fotos stammen.


Burgbelebung Lütjenburg 2012
Zusammen mit Mitgliedern der Vruntlinke Tohopesate haben wir die Lütjenburg belebt. Es ist eine schöne Anlage, die wir bisher nur von Märkten her kannten. Die Burgbelebung war für uns eine neue Erfahrung, die uns gut gefallen hat. Sich einmal in aller Ruhe ohne großes Publikum mit der mittelalterlichen Lebensweise zu beschäftigen war sehr schön. Danke vor allem an Astrid von Mercatura hanseatica, die das Ganze organisiert hat.


Tempus Zeit erleben - Dorstadt 2011
Unsere erste Veranstaltung als Living-History-Darsteller. Im Vorfeld hatten wir schon bedenken, ob wir die Qualität tatsächlich erreicht haben. Als wir dann aber am Donnerstag unsere Vorführungen begonnen hatten, wurden die Bedenken ziemlich schnell zerstreut. Ein halbes Jahr intensiver Vorbereitung hat sich mehr als gelohnt und gerade die Flachsverarbeitung ist sehr gut angekommen. Wir haben eine gute Darstellung gezeigt, auf der wir weiter aufbauen werden.
Alles in allem war es überhaupt eine fantastische Veranstaltung. Die Darsteller waren erstklassig und die Zeitreise von der Steinzeit bis zur Stunde Null mehr als interessant die Fotos sprechen für sich.